Tobias Rotsch
Im Gespräch mit Tobias Rotsch, StIMED-Ausbilder für Moderne Medien und Coaching in Deutschland. Tobias Rotsch berichtet über seine Funktion bei StiMED Deutschland.
Tobias Rotsch hat am Konservatorium in Münster Keyboards & Music Production studiert und seinen Abschluss mit cum laude gemacht. Zurzeit ist er als Dozent für Neue Medien an der Universität Münster tätig. Darüber hinaus ist Tobias Rotsch Produzent, Musiker und Komponist.
Tobias Rotsch: „Durch die große Bandbreite von Fachgebieten, in denen ich als Produzent, Co-Produzent und Beatdesigner tätig bin, erhält man oft kreative Aufträge aus so unterschiedlichen Bereichen TV, Werbespots oder Musik- und Filmproduktion. Die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Leuten aus diesen Bereichen verstärkt diesen Prozess und macht es daher noch interessanter. Ich experimentiere auch gerne auf psychologischem und kommunikativem Gebiet, um mein Team herauszufordern und so zu überraschenden und kreativen Lösungen zu kommen.”
Es ist wichtig, dass die Teilnehmer erfahren, wie man in kreativen Gruppen zusammenarbeitet.
Die pädagogische und didaktische Herangehensweise in dem Pilotprojekt an der Bundesakademie in Trossingen ist Tobias zufolge dieselbe, wie man auch in der Praxis vorgehen würde. Tobias Rotsch: “Zu erfahren, wie man in kreativen Gruppen zusammenarbeitet, ist enorm wichtig, wenn man später selbst Konzepte für den Unterricht entwickelt.”
Tobias Rotsch ist einer der Leiter des StIMED-Lehrgangs “Kreative Schulmusik” an der Bundesakademie in Trossingen (10-tägiges Pilotprojekt in zwei Phasen) und ist damit der erste deutsche StIMED-Ausbilder für Moderne Medien. Das Pilotprojekt fand vom 23. bis 27. März 2009 statt.
Die Anwendung von specifische Software gibt neue Impulse und das führt zu eine pädagogische- und künstlerische Repertoire Erweiterung
In dem Pilotprojekt sollen die Teilnehmer mithilfe der modernen Medien entdecken, wie man kreativ arbeiten kann. Tobias Rotsch: “Die Teilnehmer lernen kennen, wie man in kreativen Gruppen mit bestimmten Aufgabenbereichen und Schwierigkeitsgraden arbeitet. Jede dieser Herausforderungen spricht eine spezifische Kompetenz oder Fähigkeit an, wodurch die Teilnehmer einen umfassenderen, holistischen Blick für den Unterricht bekommen, zum Beispiel in Bezug auf soziale, kommunikative, organisatorische und künstlerische Kompetenzen. Der Einsatz von spezieller Software kann neue Impulse geben und das individuelle Repertoire an pädagogischen und künstlerischen Fähigkeiten ausweiten. Im Projekt stellte es sich als wichtig für die Teilnehmer heraus, wahrzunehmen, wie heutzutage musiziert wird und wie selbstverständlich die neuen Medien in die moderne Musikpraxis integriert ist.”
Tobias Rotsch fand es bemerkenswert, zu sehen, wie rasch die Teilnehmer in der Lage waren, das Gelernte in ihrer Arbeit mit Kindern und Schulklassen umzusetzen. “Natürlich traten anfangs auch Probleme auf, die mit ihrem herkömmlichen und gewohnten Denken und Unterrichten im normalen Lehrsystem (“bottom-up”) zu tun hatten. Gerade deshalb war es schön zu sehen, wie schnell die Teilnehmer in diesem Pilotprojekt in der Lage waren, die StIMED-Methode zu verstehen und anzuwenden.”










